„Schule ganz nach unserem Geschmack!“ – Projektwoche 2015

Vom 22.06. bis zum 26.06.2015 fand an der IGS Rockenhausen die diesjährige Projektwoche statt. Am Freitag endete die Woche mit einer Präsentation der Projektergebnisse, die auf großen Widerhall der Eltern und außerschulischer Partner stieß.

 

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Projekt: die Computer-Checker

In 26 (!) klassen- und jahrgangsübergreifenden Projekten hatten die Schülerinnen und Schüler der fünften, achten und zehnten Klassen eine ganze Schulwoche Zeit, sich gemäß ihrer Interessen und Wünsche zu entfalten. Hierfür stellten die Lehrerinnen und Lehrer der IGS Projekte zur Auswahl, die sowohl die musisch-künstlerischen als auch die naturwissenschaftlich-technischen Fähigkeiten ansprachen.

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Bio-Projekt: Besuch in Sobersheim

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Bio-Projekt: Besuch in Sobersheim

Aber auch wenn die Lehrerinnen und Lehrer den inhaltlichen Rahmen stellten, mussten die Schülerinnen und Schüler schnell verstehen, dass es sehr viel Eigeninitiative bedeutet, um ein Projekt zu einem Erfolg zu führen. „Lernen, sich selbst zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen und zielgerichtet zu arbeiten“, fasst denn auch die didaktische Koordinatorin der IGS, Frau Merten, die Ziele zusammen. Das Engagement und der Spaß an der Sache waren aber elementare Hilfen, diese hohen Erwartungen umzusetzen. Und so sahen die Schülerinnen und Schüler das Angebot der Projektwoche mit seiner handlungsorientierten und interaktiven Lernatmosphäre auch als eine gelungene Ergänzung zum schulischen Alltag: „Man lernt, wie man viele Dinge gleichzeitig erledigen kann, was man in dieser Art vielleicht im Unterricht nicht macht“, bestätigte auch Dennis Lander, Teilnehmer des Projekts Medienscouts. In ihm wurden Schülerinnen und Schüler nicht nur über die Gefahren verschiedener sozialer Netzwerke und der eigenen digitalen Spuren aufmerksam gemacht, sondern erarbeiteten sich zugleich Handlungsstrategien für einen sichereren Weg im Netz.

Internationales Flair versprühte das Koch-Projekt: wahlweise kreolische, französische oder persische Küche wurden fachmännisch umgesetzt und ihre kulinarischen Ergebnisse am Präsentationstag feilgeboten. Eine kleine Zeitreise fand über das Projekt Leben wie im alten Rom statt. Die Kinder der Projekte Do it yourself und Modeschmuck basteln strahlten bei der Präsentation ihrer selbstgefertigten Artikel ebenso wie Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Boomerang-Projekts! Und was seit Jahren als Idee im Marketing kursiert, während einer Kinowerbung für ein Parfüm seinen Duft verkaufsfördernd in den Zuschauerraum strömen zu lassen, setzte das Projekt Rund um die Erdbeere erfolgreich in die Tat um. Der Duft nach selbstgemachter Erdbeermarmelade betörte derart, dass die Besucher geradewegs zur Ladentheke marschierten. Das Projekt Geschichten durch das Schlüsselloch entwickelte sich zur kleinen Talentschmiede für Drehbuchautoren, wobei Quentin Tarantino bei einigen Teilnehmern offensichtlich Pate stand. Ein außergewöhnliches Mitmachangebot boten die Schülerinnen und Schüler des Knigge-Projekts mit ihrem Knigge-Parcours. Eine tolle Leistung zeigten die Teilnehmer des Theaterprojekts, was sich auch in der allgemeinen großen Wertschätzung ihrer Bewegungs- und Improvisationsstücke ausdrückte. Beim Betrachten der jungen Schachspieler sah man sich mit ein wenig Phantasie in einen Großstadtpark hineinversetzt, in dem die Spieler vor den Augen der Spaziergänger verbissen um die besseren Positionen und Strategien kämpfen.

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Bio-Projekt: Gewässer

Nicht unerwähnt darf auch das Bio-Projekt bleiben, in dem die siebte Jahrgangsstufe engagiert war. In vier Modulen konnten die Schülerinnen und Schüler biologische Methoden einüben, so etwa bei der Gewässeruntersuchung anhand von Zeigerorganismen, einer Laubstreuuntersuchung, einer Mikroskopierübung mit biologischem Zeichnen anhand von Belebtschlammproben und einer Pflanzenbestimmung mittels Bestimmungsbüchern.

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Bio-Projekt: Mikroskopische Untersuchung von Proben aus der Kläranlage

Die Projektwoche war also „Schule ganz nach unserem Geschmack“, wie es einige Achtklässler ausdrückten. Im Kern dieser Aussage verbirgt sich aber vor allem eines: Die grundlegende Überzeugung, Schulgemeinschaft als Teilhabe zu verstehen, als ein Miteinander, an dem man gemeinsam teilhaben kann und das man gemeinsam gestaltet!

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